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Massivholzmöbel aus guter Tradition

Bernhard Hartmann, 1910
Der Ursprung der Firma Hartmann Möbelwerke
geht zurück auf das Gründungsjahr 1911.

Bernhard Hartmann erbaut an der Stelle, wo
heute die Verwaltung steht, eine Tischlerei.
Diverse Tischler- und Zimmererarbeiten für die
örtliche Region sind die typischen Geschäfte
dieser frühen Jahre.

Schon in den 30er Jahren spezialisiert sich der
Betrieb auf die Herstellung von Möbeln.
Schlafzimmer und Wohnmöbel werden in
Kleinserien gefertigt und an Möbelhändler
geliefert. Der Einzugsbereich reicht in dieser
Zeit bis ins Ruhrgebiet.

Freie Handelsvertreter, zweirädrig motorisiert,
verkaufen die Produkte im Münsterland und im
nördlichen Ruhrgebiet. Zu Beginn des zweiten
Weltkrieges beschäftigt der Betrieb rund 15
Mitarbeiter. Während der Kriegsjahre kommt
die Produktion fast zu Stillstand, da fast alle
Gesellen zur Wehrmacht einberufen werden.
Bernhard Hartmann, 1910
1925

Luftbild 1950 Ende der 50er Jahre
 
Mit dem Ende des Krieges und der Einführung der D-Mark entwickelt sich schnell eine rasante Nachfrage nach Möbeln. Unterstützt vom ältesten Sohn Bernhard Theodor Hartmann,
geb. 1926, beginnt der Um- und Ausbau des Unternehmens.
Von der Aufbruchsstimmung der frühen 50er Jahre
getragen, und von der Dynamik des jungen Chefs
getrieben, wird nun zunehmend in industriellen Maßstäben
gedacht und gehandelt.

In den sechziger Jahren beginnt man landesweit zu
vermarkten. Ab 1967 wird die Möbelmesse in Köln zur
wichtigsten Verkaufsmesse für das Unternehmen.
Inzwischen ist man in der Bundesrepublik flächendeckend vertreten.

In der Zeit von 1965 bis 1980 entstehen große neue Hallen,
die heute eine Fläche von ca. 22000 qm ausmachen. Ende
der 70er Jahre sind in der Spitze bis zu 250 Mitarbeiter im
Werk in Beelen beschäftigt.

Die zweite Hälfte der 80er Jahre ist geprägt von wirtschaft-
lichen Schwierigkeiten für das Unternehmen. Das
Marktsegment der rustikalen, altdeutschen Stilmöbel, auf
das man sich in den 70er Jahren spezialisiert hatte, war
rückläufig und wurde zu dem von den zunehmenden
Billigimporten aus Osteuropa bedroht. Umsatzrückgänge, Kurzarbeit und Personalabbau prägten die 80er Jahre. In
diese Zeit fällt auch der Eintritt von Bernhard Heinrich
Hartmann, dem heutigen Inhaber, in das Unternehmen und
die Geschäftsführung.
Luftbild 1958
Anfang der 90er Jahre gelingt es Dank neuer innovativer Vertriebskräfte das Unternehmen im Markt neu zu
positionieren. Das Marktsegment der vollmassiven Bio-Möbel entsteht und die Firma Hartmann kann sich erfolgreich in dieser Nische etablieren.

Im Jahre 1995 startet das Unternehmen mit einem Tochterunternehmen in Polen, das die Belieferung des Stammwerkes mit Leimholzplatten übernimmt. Heute werden dort ca. 60% des Leimholzes und der vorgefertigten Bauteile hergestellt.

Luftbild 1968